Non-Finito

Der Begriff „Non-Finito“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet „unvollendet“, er wird für unfertige Skulpturen und Plastiken verwendet.

Schuf Michelangelo aus zeitlichen oder finanziellen Gründen unvollendete Skulpturen, verwendete Rodin das „Unfertige“ als autonome, selbstständige und bewusst forcierte Darstellungsform.

Denn ihn reizte, die Reduktion auf das Wesentliche und dass der Betrachter die unfertige Skulptur des Bildhauers eigenständig in seinen Gedanken vervollständigen muss.

Rodin erhebt das „non-finito“ zu einem selbstständigen Stil.

Als Rodin 1878 die große Figur „Johannes der Täufer“ schuf, entwickelte sich später aus der Arbeit der berühmte „Torso des Schreitenden“ (siehe Bild Links), an dem beide Arme und der Kopf fehlen.

Auf das Unverständnis seiner Zeitgenossen, die ihn mit der Frage, warum der Kopf fehle, konfrontierten, antwortete er: „Braucht man zum Gehen einen Kopf?“ Diese Aussage des Künstlers verdeutlicht seinen Versuch, sich in der Darstellung seiner Arbeiten auf das Wesentliche der Dinge zu konzentrieren. Offensichtlich ist, dass man zum Gehen vor allem Beine benötigt.

Mit La Danaide (siehe Bild Unten)  Hier zeigt sich das Unfertige in Form des Materials, welches die Figur umgibt und mit den präzise ausgearbeiten Formen in einem starken Kontrast steht.

Beatrix und Lilly (7P.)
überarb. Rost

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Kommentare
  1. q2ku9 sagt:

    Bitte auf die Ausdrucksweise achten und ggf. überarbeiten (1.Satz), zudem ist der Begriff noch nicht hinlänglich geklärt. Die Bilder müssen zum Text passen.

    (6 Punkte)

  2. q2ku9 sagt:

    Lilli Roemer & Beatrix Meisner

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